Weinachtszeit ist Lieferzeit - Symbolbild Versandlogistik im Weihnachtsgeschäft

10. Dezember 2020

Weihnachtszeit ist Lieferzeit – 6 Tipps für eine erfolgreiche Bewältigung des Versandaufkommens

Wer jetzt noch bestellt, könnte schon zu spät sein. Vor allem dieses Jahr wird – um einer möglichen Infektion zu entgehen – vermehrt online bestellt. Kürzliche Aktionen wie der Black-Friday oder Cyber-Monday locken mit Rabatten und sorgen für mehr Umsatz, setzen jedoch auch logistische Meisterleistungen voraus.

Der BIEK schätzt das diesjährige Geschenkeaufkommen auf rund 420 Mio. Sendungen, wovon an Spitzentagen bis zu 21. Mio. zugestellt werden könnten. Die Retouren sind hierbei noch nicht mit einbezogen.

Daraus ergeben sich sowohl für die Händler als auch für die Logistikdienstleister verschiedene Hindernisse: Während der Handel mit einem großen Bestellaufkommen, Überstunden, ungeduldigen Kunden und Engpässen rechnen muss, sind schon jetzt einige Logistikketten überlastet und verspätete Zustellungen bahnen sich an.

6 Tipps wie Sie als Händler die Weihnachtszeit und das damit verbundene Versandaufkommen reibungslos bewältigen:

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Zurückblicken:

Was lief letztes Jahr gut, was schlecht? Diesen Fragen sollte man sich in einem Rückblick bewusst werden und konkret nach den Stärken und Schwächen der Prozesse, Produkte und Vertriebskanäle suchen. Nur wenn Probleme gefunden und Stärken ausgebaut werden, kann das Unternehmen erfolgreicher und der Kunde glücklicher gemacht werden.

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Logistische Prozesse koordinieren:

Logistik ist dieses Jahr wichtiger denn je und bildet den Dreh- und Angelpunkt für alle Bestellungen. Umso bedeutsamer wird ein nahtloser Ablauf, der durch das Heranziehen eines professionellen Logistikdienstleisters gewährleistet werden kann. Sie selbst werden entlastet und können sich somit voll und ganz auf das Weihnachtsgeschäft konzentrieren. Möchten Sie auch Ihren Kunden Zeitprobleme ersparen, empfehlen sich zusätzliche Services wie Geschenkverpackungen oder ein Bestellcountdown für optimale Transparenz und rechtzeitige Zustellungen.

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Weitsichtig Planen:

Zu denken, dass nach Weihnachten vorerst Ruhe einkehrt, ist unter Umständen weit gefehlt. Gerade dann beginnt die Zeit der Retouren und der Gutscheine, die eingelöst werden wollen. Hierfür gilt es vorbereitet und in jeder Hinsicht gut aufgestellt zu sein. Um zu starke Spitzen beim Retourenaufkommen zu verhindern, können Rückgabefristen verlängert werden, wodurch nicht nur der Händler und Kunden entlastet werden.

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Kurzfristig Aushilfskräfte einstellen:

Bevor Sie Ihr Versandaufkommen nicht mehr bewältigen können, ist es wichtig, schnell Aushilfspersonal zu finden. Neben den üblichen Jobportalen empfehlen sich Aushänge in Supermärkten, Veröffentlichungen in am virtuellen schwarzen Brett der nächstgelegenen Universitäten sowie Social Media: Plattformen wie Instagram, Facebook und Twitter können Ihnen durch ihre großen Reichweiten schnell zu neuen Aushilfen verhelfen und Sie als Nebeneffekt bekannter machen. Posten Sie dafür Beiträge mit Jobausschreibungen oder nutzen Sie Werbeanzeigen, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein guter Tipp sind auch Gruppen in Facebook zum Thema Aushilfsjobs.

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Den nächsten Peak frühzeitig vorbereiten:

Um optimal für das kommende Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein, sollte man den richtigen Startzeitpunkt für die Vorbereitungen ermitteln. Ein vorrausschauendes Planen und Einleiten notwendiger Maßnahmen erspart viel Stress und kurzfriste Notlösungen. Bei einigen Branchen gilt: „Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“, denn ohne frühzeitige Produktion würden wir den Spekulatius nicht schon Ende September in den Regalen sehen. Das gleiche gilt natürlich für branchenspezifische Versandspitzenzeiten mit Saisonartikeln oder den Black Friday.

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Den Blindflug verlassen:

Neben den „üblichen“ Saisonkurven können unerwartete Ausschläge in der Auslastung sowie das zu erwartende Kundenbestellverhalten auch in Ausnahmesituationen inzwischen mit erprobten Verfahren des Maschinellen Lernens laufend vorhergesagt werden. Nehmen Sie daher KI-Methoden in Anspruch. Entsprechende Förderungen für die Kosten der Einführung sind derzeit gut erhältlich.

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Die diesjährigen Anforderungen an die Logistikbranche machen optimierte Prozesse unentbehrlich und stellen viele Unternehmen vor große Probleme.

Hier helfen wir: Wir beraten Sie gerne in Ihren Fragen und tragen dazu bei, Ihre Versand- und Transportprozesse effizient zu gestalten, sei es durch Hilfe bei der Dienstleisterwahl, Prozessoptimierung oder die Implementierung einer geeigneten Software.

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Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft und besinnliche Feiertage. Bleiben Sie weiterhin gesund!