5 Gründe für Multi-Carrier Versand bei Fulfillment-Dienstleistern
Beim Multi-Carrier-Versand werden verschiedene Carrier eingesetzt. Dabei kommen sowohl KEP-Dienstleister als auch Speditionen zum Einsatz.
So kann je nach Land, Kunden oder Produktart auf verschiedene Dienstleister zurückgegriffen werden.
In diesem kurzen Blogartikel stellen wir euch 5 Gründe für eine Multi-Carrier-Versandsoftware vor. Viel Spaß beim Lesen!
1. Abhängigkeiten reduzieren
Ausfälle bei verschiedenen Carriern sind ehrlicherweise selten. Man könnte also denken:
„Warum brauche ich einen neuen Versandpartner, wenn meiner verlässlich ist?”
Bei Standardprozessen mit Standardprodukten, bei denen die Maße und Verpackungen sowie die Adressen nur im Inland benötigt werden, reicht ein Carrier. Im Fulfillment-Geschäft ist es jedoch nicht unüblich, dass man verschiedene Produkte und Mandanten annimmt.
In der Praxis zeigt sich, dass es im Tagesgeschäft schwierig ist, sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen, vor allem beim Thema Preise und Tarife.
Wenn ein Dienstleister weiß, dass er der einzige im Setup ist, gibt es bei Verhandlungen wenig Spielraum. Mit mehreren Carriern ist es möglich, SLAs direkt zu vergleichen.
Durch die Messung und den Vergleich der verschiedenen KPIs kannst du datenbasiert bessere Entscheidungen treffen und die Tarife neu verhandeln.
Auch für Kunden/Mandanten sind diese Daten wertvoll. Mehr dazu im nächsten Punkt.
2. Daten als Mehrwert verkaufen
Im Fulfillment wollen die Shops zumindest ein Reporting mit dem aktuellen Bestand und den Lieferungen. Im besten Fall könntest du Tracking-Daten, Statistiken zur geografischen Verteilung der Bestellungen oder auch der Retouren liefern.
Dashboards sind ein guter Ansatz, um Transparenz und Vertrauen gegenüber euren Ansprechpartnern aufzubauen.
Möglichen Daten:
- Anzahl Sendungen per PLZ
- Der durchschnittliche Warenwert
- Lieferzeiten
- Uhrzeit der Bestellungen
- usw.
Diese Daten können Shops oder Mandanten dabei helfen, Kampagnen zu steuern oder Produkte für bestimmte Zielgruppen anzupassen.
3. Passend im Tech-Stack
Multi-Carrier-Versandsoftware lassen sich an verschiedene Systeme anbinden. Ob ihr die Bestellungen aus einem ERP-System, einem WMS, einem Shop oder einer Middleware erhaltet, die API-Anbindungen ermöglicht, verschiedene Quellen für eure Bestellungen zu hinterlegen, ist dabei egal.
Die Daten können dann beliebig an verschiedene Carrier vermittelt werden. Ein Vorteil der Software von VCE ist, dass neben den 180+ Carrier-Integrationen auch Speditionen angebunden werden können. So können auch größere Produkte und Pakete in eurem Fulfillment-Portfolio abgedeckt werden.
Wie schon vorhin erwähnt, sind all diese Daten zur Analyse sehr nützlich. Dank der bidirektionalen Schnittstelle könnt ihr die Daten auch in euer ERP- oder BI-Tool exportieren. Oder ihr könnt sie im Analytics-Reiter eurer Versandsoftware nachlesen, sofern vorhanden.
4. Zusatzservices als Added-Value-Service verkaufen
Dank all der Tracking-Daten könnt ihr euren Kunden saubere Daten für die Post-Purchase-Kommunikation anbieten, die über euch laufen könnte.
„Deine Bestellung ist angekommen”,
„Deine Bestellung ist unterwegs”,
„Deine Lieferung verzögert sich um 30 Minuten” usw.
Dank des perfekten Zusammenspiels zwischen Carrier-Daten könnt ihr für jedes Event eine Aktion triggern.
Auch ein Retourenportal für eure Kunden lässt sich einrichten. Das vereinfacht die Retoure drastisch und hinterlässt einen guten Eindruck beim Endkunden.
5. Die Skalierung ist grenzenlos
Für Peak-Zeiten sind Multi-Carrier-Versandsoftwares in der Lage, große Mengen an Daten zu bearbeiten.
Unsere Software bietet eine Leistung von über 100.000+ Versandlabels pro Tag. Inklusive Tracking-Daten usw.
Genau gelesen: Am Tag.
So lassen sich limitierte Drops oder der Black Friday sehr gut bearbeiten!
Die technologische Leistung der Software ermöglicht eine schnelle Kommunikation mit anderen Systemen sowie AS/RS, einer Roboterflotte oder Powerlabel Printing am Packtisch oder an der Packstraße.
Multi-Carrier als Wachstumsmotor
Als Fazit könnt ihr Folgendes mitnehmen:
Ist euer Portfolio an Services und euer Mandantenstamm durch Standardprodukte einfach zu bedienen? Dann können einfache Schnittstellen über WMS-Systeme ausreichen.
Eine gute Möglichkeit, Added-Value-Services für eure Mandanten und Endkunden anzubieten, ist die Nutzung der Daten eines oder mehrerer Carrier.
Wenn ihr mehr Mandanten und komplexere Produkte wie Paletten oder internationale Sendungen anbieten wollt, ist ein Multi-Carrier-Setup ein guter Weg, um eure Logistik-Services zu optimieren.